Geschichte

Bebauungsplan von Stemel 1829
Bebauungsplan von Stemel 1829

Stemel wurde 1286 erstmals urkundlich erwähnt. Am 15. April 1286 übertrug Graf Ludwig von Arnsberg verschiedene Güter an den Hachener Burgmann Hermann von Muldensbern als Lehen, unter anderem auch „Stembole“.

1803 wurde das Herzogtum Westfalen dem Landgrafen von Hessen-Darmstadt zu- gesprochen, der sich daraufhin Großherzog nannte. Im gleichen Jahr schuf die hessische Regierung ein neues Gemeindewesen, dem Stemel seine Dorfgründung zu verdanken hat.

Nach dem Wiener Kongreß 1815 wurde Westfalen eine preußische Provinz. 1839 wurden die Gemeindegrenzen festgelegt, welche bis zur nordrhein-westfälischen Regionalreform im Jahre 1975 Bestand hatten.

Die Gemeinde Stemel gehörte bis zur Gründung der Stadt Sundern als selbständige Gemeinde zum Amt Hüsten und ist seit der Eingemeindung einer von 16 Ortsteilen der Stadt.

1986 konnte mit einem großen Festakt das 700jährige Bestehen Stemels gefeiert werden.

 

Um die Geschichte kümmert sich heute der 2010 vom Westfälischen Heimatbund bestellte Ortsheimatpfleger Hubert Wienecke.